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YogaGen Silbe OM auf Canvas

Warum OM als kosmischer Urklang gilt

Schon in den Veden (Veda: „Wissen“) einen der ältesten erhaltenen Texte Indiens findet sich die Silbe „OM“. Sie gilt als der kosmische Urklang, ist das wichtigeste Mantra der Hindus und steht im alten Indien für alles Existierende. Auch im Yoga lässt man die Silbe „AUM“ anklingen, um sich mit der universellen Energie zu verbinden.
OM_Canvas_hochLässt man das „AUM“ anklingen wird der gesamte Frequenz-Klangraum ausgefüllt, womit Anfang, Fortschritt und Auflösung gemeint sind. Durch die Klangschwingung strebt der/die Yogi/ni die Verbindung zum größeren Ganzen an. Aber auch eine große Zahl von Mantren beginnt mit der Silbe OM (ॐ).

Das Gayatri-Mantra, eine Veda-Hymne zur Anrufung der Sonnenenergie, die mindestens 3000 Jahre alt ist und von Millionen Indern bei Sonnenaufgang rezitiert wird, beginnt mit: „OM – Erde, Luftraum, Himmel …“ (ॐ – bhur bhuvah svahah …).

ॐ Das Mantra OM gilt als das wichtigste Mantra, da es alle anderen in sich enthält (Pranav) ॐ 

Die kosmische Urschwingung OM gilt alt „Essenz der Essenzen“ und steht damit für alles Existierende. OM umschließt sowohl das Relative – das ist nach indischer Sicht alles, was Zeit und Raum unterliegt und damit veränderbar ist – als auch das Absolute; das ist nach indischer Vorstellung das Unveränderliche, das letztlich auch den Kern des menschlichen Wesens ausmacht. Durch OM ist alles entstanden und im OM ist alles enthalten, so schwer begreiflich dies auch für unseren (westlichen) Verstand sein mag … vgl.: Christian Fuchs: „Vom Urklang der Welt. Schwingung und Mantra in der indischen Spiritualität“.

In den Upanishaden, einem indischen Text, der um 400 vor Christus entstanden ist, finden sich folgende Aussagen (vgl. Christian Fuchs und Yoga Akademie)

  • Das Unvergängliche – ist der Laut OM.
  • Was war, was ist, was sein wird – das alles ist der Klang OM.
  • Und was jenseits der drei Zeiten ist – auch das ist der Klang OM.

Das OM, so heißt es in einem berühmten Text der Upanishaden, „ist die letzte Essenz der Essenzen, die höchste, die äußerste“.

Quelle: Yoga Akademie

 

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