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Yogapraxis Meditation yin Yang

Regelmäßige Yoga-Praxis. So klappt’s!

Du hast sicher schon öfter gehört, dass man Yoga regelmäßig praktizieren soll. Auch wir haben uns zu Beginn unseres Yogalebens gefragt: Wie oft ist richtig und wie soll ich meine Yoga-Praxis gestalten?

Yoga Natur Erfahrung Yogagen

Vera: Ich erinnere mich, dass ich mich das in der Anfangszeit meines Yogalebens öfters gefragt habe. Wie oft … aber auch… Wann soll ich Yoga machen? Es gibt so viele Fragen die auftauchen, wenn man Yoga beginnt – u.a. auch „Wie mache ich am besten Yoga?“

Petra: Ich habe damals – wie viele Beginner – mit einer Klasse pro Woche angefangen. Ich erinnere mich, dass meine Mitgliedschaft einmal pro Woche umfasste – heute undenkbar 🙂 Ich finde es aber nach wie vor praktisch und bereichernd, wenn man einen Yoga-Kurs über mehrere Wochen zu einem bestimmten Thema mitmacht.

Morgens, mittags oder abends? Einmal wöchentlich, mehrmals oder täglich? Ruhiges Yin- oder kräftigendes Yang-Yoga? Wir denken, dass es das Wichtigste im Yoga ist, für sich die ideale Möglichkeit auszuloten, wie sich Yoga am besten anfühlt. Manchmal kürzer und manchmal länger?

Regeln gibt es grundsätzlich keine. Darum hier einige Ideen aus unserer bisherigen Yoga-Erfahrung.

Wie oft? Du bist das Maß der Dinge.
Ob du nur ein Mal wöchentlich Yoga praktizierst oder zu denen gehörst, die jeden Tag ein bisschen Yoga in ihren Alltag einbauen – alles ist richtig. Der Maßstab bist du! Wenn du fühlst, dass dir die morgendliche Praxis – manche sagen dazu auch Morgenroutine – gut tut… dann mach damit weiter!
Und wenn du mehr davon möchtest, integriere noch weitere Yoga-Fenster in deinen Alltag. Hilfreich ist auch, die Qualitäten des Tages bzw. Abends mit in die Praxis zu nehmen und die Asanas bzw. Atemübungen entsprechend deiner Intention auszuwählen.

Brauchst du gerade mehr Power (Yang) oder mehr Entspannung (Yin)?
Dazu dürfen wir dir verraten: Es ist oft genau andersrum, als du denkst. Auch wenn du müde bist, können Atem- und Körperübungen, die Energie bringen richtig und wichtig sein, auch wenn sie etwas Anstrengung bedeuten. Gerade dann helfen Konzentration und gezielte Anstrengung, um Körper und Geist über die Konzentration ins süße Loslassen zu begleiten.

Du definierst für dich, was Regelmäßigkeit für dich bedeutet und ausmacht.
Im Yoga bist du immer Beobachter. Du merkst zweifellos, ob du deinem Ziel mit der gewählten Praxis – Art, Intention und Häufigkeit spielen natürlich zusammen – näher kommst. Führt dich deine Praxis zu mehr Ruhe und Gelassenheit? Reduziert sie dein Stresslevel und lässt dich besser schlafen? Bekommst du durch deine Morgenroutine mehr Energie? Gelingt es dir im Alltag die durch Asanas und Pranayama gewonnene Ruhe zu kultivieren?

Yogaunterricht oder alleine
Manche Yogis praktizieren nur mit Lehrer, manche nur alleine, manche schätzen die Abwechslung von geführten Klassen und eigener Yogapraxis. Es gibt so viel zu entdecken – sei einfach offen und fühle in dich hinein, was dir gut tut. Abwechslung ist dabei meist eine gute Idee.

Ist dein Yoga mehr Meditation, Pranayama oder Asana?
Auch hier variiert ihr am besten nach eurem persönlichen Bedarf: Oftmals ist es so, dass man beim Atmen merkt, was gerade hier und heute wichtig ist – dann kannst du deine Praxis danach ausrichten.

Petra: Meist beginnt mein „mehr Raum“ für ein Thema schaffen, mit einer ausgiebigen Pranayama-Einheit. Danach je nach Intention entsprechend Yin und Yang. Falls wenig Zeit ist, dann freue ich mich nach dem Pranayama über eine energiespendende Yoga Morgenroutine, die je nach Tagesverfassung intensiv oder eher geschmeidig ausfallen kann.

 

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