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Buddha_Buddhismus_Patanjali

Patanjali und der Yoga-Weg

Patanjali war ein indischer Weiser, gilt als Verfasser der Yogasutra und damit als Vater des Yoga. Im Yoga Sutra fasste er die Essenz des Yoga Wissens mit den Worten zusammen: „Yoga ist die Beruhigung des Geistes. Dann lebt der Yogi im Licht.“

Die Aussagen zu Patanjalis Geburtsdatum schwanken zwischen dem 2. Jahrhundert vor Christus und dem zweiten bis vierten Jahrhundert nach Christus. Unter Indologen ist nicht geklärt, ob es eine einzelne Person war, die die Sutren verfasst hat. Es ist davon auszugehen, dass es mehrere Autoren gab und das Werk über mehrere Jahrzehnte entstand. Patanjalis Wichtigkeit tut dies keinen Abbruch.

Patanjali beschreibt die zwei Stufen des Yoga-Pfades mit

  1. „Yoga ist die Beruhigung des Geistes.
  2. Dann lebt der Yogi im Licht.“

Den Yoga-Pfad beschreitet, wer die universellen Prinzipien befolgt.

1. Stufe: Die Beruhigung des Geistes durch die zehn Yoga-Prinzipien

Es gilt positive ethische Qualitäten zu entwickeln, da diese inneren Frieden und inneres Glück bewirken. Sie gelten gemeinhin auch als die Voraussetzung für eine langfristig erfolgreiche Meditation.

Negative Eigenschaften sind kontraproduktiv, da sie zu innerer Unruhe führen. Durch die positiven Eigenschaften kann innerer Frieden bewahrt und das Chaos der Außenwelt in Bann gehalten werden. Damit ist die Basis für die 2. Stufe, die Meditation, gelegt.

Die zehn Yoga-Prinzipien

2. Stufe: Die zweite Stufe des Yoga-Pfades ist die Meditation.

Das Ziel in der Meditation ist es, die Gedanken vollkommen still werden zu lassen. Die so erreichte innere Entspannung verhilft uns zu innerem Frieden, indem wir uns unseres Selbst/unserer Existenz bewusst werden. Damit sind wir an der Quelle angelangt, aus der inneres Glück entsteht.

Wir denken wieder positiv und können das Leben wieder genießen.
Wer aus der inneren Ruhe heraus lebt, bewahrt seine Energie, seine Gesundheit und sein inneres Glück. Das ist das große Geheimnis des Yoga-Weges.

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