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Was kann Yoga?

Heute machen wir im Westen Yoga, weil es Körper und Geist harmonisiert und einfach ‚gut tut‘. Die Ursprünge des mehrere tausend Jahre alten, praktischen Übungssystems, liegen in der indischen Philosophie. Sie sollen Menschen helfen, sich mit ihrer universellen Kraft zu verbinden.

Yoga wurde in den Veden, den ältesten Schriftensammlungen des spirituellen, philosophischen Wissens Indiens (vor 1.000 v. Chr.), im Kontext religiöser Opferhandlungen beschrieben. Ursprünglich wurde Veda (Wissen) ausschließlich über Brahmanen (Priester und Weise) mündlich weitergegeben. Daraus entspringen ein enges Lehrer-Schüler-Verhältnis und die wortgetreue Rezitation: Denn die Worte der Veden galten als göttliche Offenbarung, empfangen von Brahmanen in tiefer Meditation und durften daher nicht verändert werden. Opferhandlungen und Ekstaserituale dienten dazu, die angerufenen Götter milde zu stimmen und den Erfolg der Opfergabe zu garantieren.

In der langen Geschichte des Yoga gab es unterschiedliche Strömungen,  die Yoga verschieden interpretieren. Alle Traditionen verfolgten das Ziel, dass Menschen ihre Verbindung mit der Schöpfung stärken und darüber Selbstverwirklichung zu erlangen können.

Die zentrale Aufgabe von Asanas und Reinigungsübungen war es deshalb auch, den Körper für das lange Sitzen in der Meditationshaltung vorzubereiten. Damit Yoga im Westen Fuß fassen konnte, wurde das Übungssystem an westliche Gegebenheiten angepasst.

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Es ist völlig in Ordnung, wenn Sie als Yoga-Übende/r zurzeit auf Körperübungen und den positiven gesundheitlichen Wirkungen fokussieren. Sie wissen nun aber auch, dass es durch und mit Yoga noch mehr zu entdecken gibt, wenn Sie dafür bereit sind.

 

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