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Ananda

Ananda nennen wir Glück oder Glückseeligkeit –  im Sanskrit heißt es „Abwesenheit von Unglück“. Ananda wird auch als unser ursprünglicher, natürlicher Zustand genannt, zu dem wir durch verschiedene Methoden der Kontemplation und Selbsterforschung – u.a. auch Yoga – zurückfinden können.

Wer war Ananda?
Der Legende nach war Ananda ein Cousin des Buddha und begleitete ihn in den letzten Jahren seines Lebens als sein Lieblingsjünger.
Nachdem Buddha nach seiner Erleuchtung zwanzig Jahre keine Begleitung hatte, wählte er im Alter von 55 Jahren Ananda aus seinen Schülern aus. Ananda nahm unter acht strengen Voraussetzungen an und überlebte den Buddha um viele Jahre.

Ananda erreichte beim Buddha, dass auch Frauen gleichberechtigte Buddha-Dienerinnen werden und einen Nonnen-Orden einrichten durften. Zusammen mit Moggalana und Sariputta gilt Ananada als einer der drei bedeutendsten Jünger des Buddha.

Nach dem Tod des Buddha trat er als Bewahrer des Dharma auf, da er die Äußerungen des Buddha bezeugen und nach allgemeinem Ermessen originalgetreu im Rahmen des ersten Konzils wiedergeben konnte. Jahrhunderte später entstand aus diesen bis dahin mündlich Überlieferten Lehrreden der schriftlich festgehaltene Sutta-Pitaka des Pali-Kanons.

Quelle: Wikipedia

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