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Es grünt & blüht: „bee“ careful :)

Wir lieben Sie, die Schönheit der Natur, den Wald, die Pflanzen, das Bunte und das Grün. Wir sind von der positiven Wirkung auf Körper und Geist angetan, lieben Blumen, Gemüse und Früchte. Daher schützen wir auch Bienen – so geht’s!

Seit einigen Jahren geht sie um, die Angst vorm Bienensterben.
Dokumentationen darüber hast du sicher schon gesehen: Ganze Bienenvölker werden auf Kontinenten mit Monokulturen auf LKWs von ihren Einsätzen auf endlos weiten Feldern zum nächsten „Einsatz“ auf mit Pestiziden verseuchten Monokulturen gekarrt – und verenden nach getaner Arbeit zu Abertausenden. Damit sich die Bienenvölker nicht anstecken, werden sie mit antibiotischen Nährlösungen „behandelt“ – ein trauriger Teufelskreis.

Wenn du den Bienen helfen möchtest, kannst du

  1. Auf chemische Mittel in Haus und Garten verzichten
    In einem naturnahen Garten und im Haushalt kannst du Insekten oder Unkraut auch ohne Chemie zu Leibe rücken. Insektizide sind für Bienen und andere nützliche Insekten oft tödlich und gefährden zudem auch die eigene Gesundheit. Hast du gewusst, dass auch in Fensterfallen für Stubenfliegen und in Düngestäbchen für Zierpflanzen ein tödlicher Wirkstoff (Imidacloprid) zu finden ist?
  2. Biologische Lebensmittel kaufen
    Da Biolandwirtschaft ohne chemisch-synthetische Pestizide und Saatgutbeizmittel arbeitet, werden Bienen und andere Insekten besser geschützt.
  3. Heumilchprodukte bevorzugen
    Heumilchbauern tragen durch die extensive Bewirtschaftung ihrer Grünlandflächen wesentlich zur Steigerung der Artenvielfalt bei. Gemäht wird erst, wenn eine Vielzahl von Gräsern und Kräutern in voller Blüte steht (= Bienennahrung!). Die Pflanzen sind dann überreif, und die Fortpflanzung erfolgt auf natürliche Weise.
  4. Gärten insektenfreundlich gestalten
    Bienen benötigen vom Frühling bis zum Herbst ein reichhaltiges Nahrungsangebot heimischer Blütenpflanzen. Blühende Wiesen – wir haben zB Margariten gesetzt und lassen sie viele Wochen lang stehen – Totholzhaufen und naturnahe Gärten mit einheimischen Blumen, Stauden und Sträuchern sind optimal.
    Noch ein Tipp: Schmetterlinge lieben zum Beispiel Sommerflieder 🙂
  5. Augen auf beim Honigkauf
    Mir ist es auch schon passiert: Der Hinweis „Aus EG- und Nicht-EG-Ländern“ bedeutet, dass der Honig aus einem beliebigen Land der Welt kommen kann. Wenn ich keinen Honig von lokalen Produzenten bekomme, achte ich jetzt beim Kauf strikt auf die Herkunft des Honigs aus Österreich.
  6. Insektenhotels als Nistplätze
    Damit Wildbienen und andere Nützlinge mehr Nistgelegenheiten finden – die wir durch die intensive Verdauung minimiert haben – können wir zusätzlich zu insektenfreundlichen Gärten und Balkonen auch Insektenhotels auf stellen: In kleinen Hohlräumen angebohrter Hölzer oder Schilfstängel nisten vor allem Wildbienen, die Obstbäume, viele Gemüsesorten und Gartenblumen bestäuben. Du bietest so eine Chance, dass Mauerbienen und Grabwespen ihre Larven heranziehen können. Hänge oder stelle dein Insektenhotel an einer teilweise sonnigen, windgeschützen Stelle auf; zum Beispiel an einer Hauswand.

„Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen aus.“

Auch wenn diese Zitat nicht von Einstein stammen und die „Berechnung“ von 4 Jahren nicht stimmen sollte: Die meisten Pflanzen)müssen durch Bienen und Insekten bestäubt werden. und 1/3 der globalen Nahrungsmittelproduktion ist von Bienen und anderen Insekten abhängig.

Ein Leben ohne Bienen erscheint also kaum denkbar. Am besten zeigen wir den lieben Bienen daher möglichst tatkräftig, wie viel uns an ihnen liegt, damit wir im Kleinen Monokulturen, Pestiziden & Co entgegenhalten 🙂

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