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Atme dich frei – los geht’s!

Alle Yoga Praktizierenden wissen um die beruhigende und reinigende Kraft des Atems. Warum bewusstes Atmen und die Atemführung so wichtig sind und uns zu einem Mehr an Freiheit verhelfen, erfahrt ihr in unserer Prana-Flow Serie.

Indem du Yoga praktizierst und deine Atmung bewusst wahrnimmst hast du bereits einen wesentlichen Schritt getan: Du bist dir deines Atems bewusst! Das ist nicht selbstverständlich, denn wie oft denken wir darüber nach, ob/wie/warum wir mit unseren Augenlider zwinkern oder unser Atem flach oder tief und nährend ist?
Dass Hatha Yoga mit Ein- und Ausatmung quasi als „Taktschlag“ für die Körperübungen arbeitet, wissen wir. Zudem streben wir durch Hatha-Yoga auch das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist durch körperliche Übungen (Asanas), durch Atemübungen (Pranayama) und Meditation an.

Ganz ohne unser bewusstes Zutun fließt unser Atem stetig und versorgt uns, unser Gehirn und unsere Organe mit Sauerstoff. Was ist es nun, das wir durch bewusste Atmung und Atemführung für uns erreichen können?

Prana Patanjali AtmenBewusstes Atmen
Uns allen ist bewusst, dass wir unseren Körper und Geist bis zu unserem „letzten Atemzug“ am Leben halten. Im Indischen und Chinesischen wird die Energie, die wir mit jedem Atemzug aufnehmen stärker betont – auch wir können unsere Wahrnehmung dafür schulen und damit diese Kraftquelle für uns erschließen.

Every breath you take
Überlege: Jeder Atemzug ist (d)eine Energie-Quelle. Du trägst damit einen nie versiegenden Schatz mit dir, den du in jeder Situation für dich nutzen kannst!

Einfach beginnen
Wenn du dich (noch) nicht mit einzelnen Pranayama-Übungen beschäftigt, sei dir für den Anfang Patanjali jederzeit und überall praktikabler Vorschlag ans Herz gelegt: „Atme langsam aus, dann atme ein und halte den Atem an. Dein Geist wird fest und ruhig sein.“
Übe einfach nur das im Alltag – so oft du daran denkst und experimentiere damit: Du wirst während des Atmens mit offenen Augen den Raum um dich, die Schönheit der Natur, den Himmel oder ein Bild wahrnehmen… Oder die Augen schließen und merken, wie die Atemluft

Wir werden auf YogaGen in den nächsten Wochen unseren – und hoffentlich deinen – Fokus auf die bewusste Atmung lenken. Wir starten mit Atem-Meditationen und einer Einführung ins Pranayama.

Schule deine Wahrnehmung 
„Wenn du eine Person beobachtest, die im Frieden ist, tief in Gedanken versunken, erkennst du, dass ihr/sein Atem langsam und gleichmäßig ist (…). Du hast vielleicht auch bemerkt, dass bei negativen Gefühlen dein Geist beeinflusst wird, dein Atem schnell, unregelmäßig und unbeständig wird.“

Wenn du für dich beginnst diese Beobachtungen im Alltag zu machen und mit Patanjalis alltagstauglicher Übung beginnst, kannst du selbst feststellen, wie sehr sich Geist und Atem gegenseitig beeinflussen. Diese Beobachtungen können dein Start auf deiner Reise zum bewussten Atmen sein!

 

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